Thursday, November 17, 2016

Evangelical-Lutheran Church in Tashkent




I’ve visited the Evangelical-Lutheran Church in Tashkent two years ago. The church had been built in 1896. Bishop Kornelius Wiebe welcomed us. He did not speak much German, however, so that his Russian had to be translated. He was announced as a goalless spokesman. In earlier days Tashkent had been the richest / largest city in Turkestan. Katharina, the Great, had brought the Germans to Russia. Before the revolution more Germans than Uzbeks lived in Tashkent. In 1941 the Volga-Germans were resettled to Turkestan, but the Germans from there were resettled to Siberia. In part, they died of cancer after work in the uranium mines (Tajikistan). Approx. 60% of Germans have perished through these measures. The Germans, like the Crimean Tartars, were considered "traitors" after the beginning of the war.


Stalin, however, closed the church already in 1937. The church now has 200 members, rather old people. The liturgy still is in German, while the sermon is held in Russian. When guests come, then it’s also bilingual; e.g. On 19.10. So when three jubilees are celebrated. He's already sitting at the translation. Supposedly the Christians had no disadvantages because of religious affiliation. It had been better for the Germans in Uzbekistan than elsewhere in the USSR during the Soviet period.

There were about 6000-7000 Germans living in Uzbekistan; half of which live in Tashkent. Approximately 5,000 members had emigrated to Germany. In the past, about 20,000 Protestant Christians lived in Tashkent. Contacts also exist with other religious communities. Wiebe had been invited regularly to the Feast of the Sacrifice (Eid al-Adha). And he also had been invited by the mufti, who at the time had been to Mecca, to the inauguration of a new mosque. There was ecumenical co-operation with the Orthodox, the Catholic, the Armenian Church and other Protestant communities. There were even common services, most of which are held in the Catholic Church, as they have the largest church.


The German tradition in Uzbekistan is broken, because the richest families were also the first to emigrate. Or previously, they had already migrated within the framework of family reunion, which had been possible even before independence, while such applications had been rejected during the Brezhnew era. Nowadays, Uzbeks are more likely to travel to the US and not to Germany.


It was sad to hear, that Bishop Kornelius Wiebe had passed away last year. He was born into a Mennonite family. His parents were deported from the German autonomous Wolga republic to Urus (Tartar), where Wiebe was born. He later moved to Uzbekistan and Kazakhstan and back to Uzbekistan. Since 2000, he was the Bishop of the Evangelical Lutheran Church of Uzbekistan, which had been founded in 1993. I remember singing together and will his memory.



The late Bishop Kornelius Wiebe in 2014 



The Church




Outside of the Church

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Pflegeberufegesetz noch vor der Wahl


"Gesundheitsminister bekräftigt Pläne zur Generalistik", schreibt die ÄrzteZeitung. Warum nicht gleich zur Heraldistik? Die schwurbelige Sprache stört mich.
Gröhe: "Ich glaube, dass wir die Sorgen addressieren können, ohne das große Ziel aus den Augen zu verlieren." Will er Etiketten auf die Sorgen kleben? Vielleicht wäre als kleines Ziel eine verständliche Sprache denkbar.

Man will die bisher getrennten Pflegeberufe (Kranken-, Alten- und Kinderpflege) durch einen Pflegeberuf ersetzen. Das kann aus Sicht der Kranken- und Pflegeversicherungen sowie der Krankenhausgesellschaft sinnvoll sein. Ich sehe aber nicht, wie eine solche Maßnahme bei den Betroffenen "Begeisterung" auslösen soll.

Dann will man noch eine "angemessene Vergütung der Plegeberufe" erreichen. Das ist längst überfällig. Und wie finanzieren wir das? Daran ist doch bislang eine angemessene Vergütung gescheitert. Und das ist auch einer der Gründe für den Mangel an Pflegekräften. Ändert das Gesetz etwas an diesem Zustand? Ich wage das zu bezweifeln.

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A Vegetarian in Tajikistan


For a vegetarian Tajikistan is a nightmare. There is no concept of cooking a meal without meat. They eat veggies, but they mix the dish with meat. Else they think, it would be "food without food". In one restaurant they prepared pasta and meat separately, but would not serve the noodles without meat. So Tajikistan is one of the last strongholds for meat eaters. I liked loosing a few kilos, but not the way.


An outdoor restaurant with really a nice ambiente, but I could only get potatoes and bread, tea and most (cooked fruit juice)



A roadside stall with dried apricots and walnuts


The markets were abundand in fruits and veggies

A cool stream in the mountains cooling soft drinks and milk


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Wednesday, November 16, 2016

Werbung für „bioenergetische Therapieverfahren“




Heute in aller Herrgottsfrühe war mein Chef am Bankautomaten und fand eine Werbung für eine Naturheilpraxis für „bioenergetische Therapieverfahren“ oder besser gesagt für Humbug.

Zu den früheren Schwerpunkten gehörten die Irisdiagnose, Fußreflexzonenmassage und Bachblütentherapie.
Zur Irisdiagnose meint Quackwatch: „Die Irisdiagnose ist weder anatomisch noch physiologisch sinnvoll. Sie ist nur wertlos. Falsche Diagnosen können Menschen unnötig erschrecken, sie dazu veranlassen, Geld zu verschwenden, indem eine medizinische Versorgung für nicht vorhandene Zustände gesucht werden oder sie von notwendiger medizinischer Versorgung abhalten, wenn ein wirkliches Problem übersehen wird.“
Quackwatch zur Fußreflexzonenmassage: „Die Reflexologie beruht auf einer absurden Theorie und es wurde nicht nachgewiesen, dass sie den Verlauf einer Krankheit beeinflusst. Sanft ausgeführt, ist die Fußreflexzonen-massage eine Form der Fußmassage, die Menschen helfen kann, vorübergehend zu entspannen.“ Wahrscheinlich kann man dieses Ergebnis aber auch preiswerter und ohne Esoterik erhalten.
Zu Bachblüten zitiert Wikipedia: „Alle Placebo kontrollierten Studien konnten keine Wirksamkeit nachweisen. Es wird festgestellt, dass die zuverlässigsten klinischen Studien keine Unterschiede zwischen Blüten und Placebos aufzeigen.“ (Edzard Ernst (24 August 2010). "Bach flower remedies: a systematic review of randomised clinical trials". Swiss Medical Weekly. 140: w13079. doi:10.4414/smw.2010.13079)

Allerdings entwickelte sich die Praxis weiter. Es wurde der Heilpraktikerin „von allerhöchster Ebene signalisiert, den Weg geistiger Heilweisen zu folgen.“ Also ich bin erst einmal der Meinung, dass hier der Dativ stehen müsste. Und sie berichtet weiter, dass sie als „energetische Geistheilerin nach Horst Krohne" ausgebildet wurde.

Es sollen dann Gott („höchste Präsenz Gottes“ – gibt es eine andere?), Chakren (indisches System ohne Nachweis im physikalischen Universum) und Meridiane (chinesisches System ohne Nachweis von anatomisch fassbaren Strukturen) wirken. „Energetisch/geistiges Heilen kann jede Heilmethode ergänzen und unter Umständen ersetzen.“ Das ist eine gewagte Behauptung.

Es werden noch weitere Therapieformen benannt, wie z.B. die Chelat-Ausleitungstherapie. Die amerikanische Aufsichtsbehörde warnt vor dieser Form der Therapie: „Verbraucher, die frei verkäufliche Chelat-Produkte für die Detoxikation verwenden, sind allen Risiken im Zusammenhang mit Chelatbildnern ausgesetzt. Diese Risiken sind nicht akzeptabel, da es keinen Beweis dafür gibt, dass eine "Entgiftung" / Detoxikation bei der Verwendung dieser Produkte wirksam wird, um eine Krankheit zu verhindern oder zu behandeln.

Ich würde bioenergetische Therapieverfahren bei mir nicht anwenden.

Links:

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Tuesday, November 15, 2016

Vogelgrippe-Virus H5N8





Das Vogelgrippe-Virus H5N8 ist bislang bei Wildvögeln Schleswig-Holstein und am Bodensee in Deutschland nachgewiesen worden. Außerdem wurde das Virus in einem Geflügel-Großbetrieb in Grumby nachgewiesen, so dass mit der sogenannten Keulung (Tötung) von 30.000 Tieren begonnen wurde. Das Virus breitet sich über Zugvögel aus und zwar von Indien (Anfang Oktober) über Ungarn und Polen (Ende Oktober); wobei mir unklar ist welche Route die Vögel da ziehen. Ungewöhnlich ist aber auch, dass viele Tiere daran sterben.


Wie sieht es mit der Gefahr für Menschen aus? Menschen sind bislang nicht betroffen und die Gefahr wird vom Robert Koch Institut (RKI) als gering eingestuft. Andererseits teilt das RKI mit: „Ärzte sollten sich der Möglichkeit von sporadischen Infektionen mit nicht-humanen Influenzaviren bewusst sein. Insbesondere bei Häufungen von Atemwegserkrankungen und bei Auftreten außerhalb der regional üblichen Influenzasaison sollten Verdachtsfälle explizit zu ihrer beruflichen Exposition gegenüber Tieren befragt werden.“


Ich habe mir sicherheitshalber noch einige chinesische Seiten angesehen. 目前並沒有足夠科學證據顯示,人用H5N1流感疫苗對於H5N2H5N3H5N8禽流感病毒具交叉保護效果Dieser interessante Hinweis beschreibt einen gewissen Schutz der Impfung gegen H5N1 bei H5N2, H5N3 und H5N8. Z.B. Influvac® Saison 2016/2017 impft gegen H1N1 und H3N2 [genauer: A/California/7/2009 (H1N1) pdm09 – ähnlicher Stamm (A/California/7/2009, X-181), A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2) – ähnlicher Stamm (A/Hong Kong/4801/2014, X-263B) und B/Brisbane/60/2008 – ähnlicher Stamm (B/Brisbane/60/2008, Wildtyp)].


Nach dem RKI wurden bislang Erkrankungen von Menschen mit dem hochpathogenen Vogel- Influenzavirus des Subtyps A (H5N8) bisher nicht beobachtet, aber gänzlich ausgeschlossen werden kann dies nicht.


Links:

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Islam in Kyrgyzstan and Hijab





More than 86% of the population of Kyrgyzstan is Muslim. Kyrgyzstan has seen a drain of its non-Muslim population as the percentage of Russians, Ukrainians, and Germans dropped from about 32% to about 14% within 20 years. This and the revival of Islamic practices since independence made Islam a force to be considered in the political spheres of Kyrgyzstan. The constitution of Kyrgyzstan is strictly secular, but Islamic values seep into not only daily but also political life. 


Most Muslims belong to the Sunni branch of Islam, which came into the region already during the 8th century. Sufism has a strong tradition in Kyrgyzstan. The wandering sufi ascetics might have found a better reception with nomadic North. And it doesn’t surprise that you can still find shamanistic practices among Kyrgyz Muslims. The South of Kyrgyzstan is different; you can view the North as being more secular and the South being more religious.

You can see a strong revival of Islam in Kyrgyzstan after independence in 1991. Back then Kyrgyzstan had 39 mosques, which number has risen to 2300. “A field study by doctoral student Yanti Hölzchen of the collaborative research center ResourceCultures has found that at the same time, there is a desire among Kyrgyz of all ages to practise a moderate form of Islam - particularly among 20-40 year olds.” It might not be the building boom but the concessions that alarm Kyzgyz politicians. It is very easy for a village to have a mosque being build and financed by Saudi Arabia, but the Imam is trained in Saudi Arabia, which means that Saudi or wahhabitic values are introduced into the Kyrgyz society.

Left side is a picture of women in traditional dresses


The first picture irritates, but it shows the concerns of politicians, in which direction the Kyrgyz society might chance to go. On the other hand only the women should decide how much veil they want to be dressed in (Niqab).  The niqab and burka might arouse security concerns, especially in countries that see terroristic attacks. How is it in Kyrgyzstan? I haven’t seen extreme forms like niqab or burka. Lots of women don’t use a headscarf. One sees more women in rural areas than in the cities wearing a headscarf.



Market in Bishkek - the meat sellers have to wear a cap or a head scarf because of hygienic reasons (so its 50:50 here)



Three young ladies obviously enjoying a more traditional way of dressing - central park in Bishkek


Posing for wedding pictures near Karakol / Issyk-Kul 


Market at Osch in the South - most women wear hijab 


But that's also at the market in Osch - and none of the young women is wearing a head scarf




Links:




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