Thursday, September 1, 2016

Haiku for the late Summer



 
The storm’s eye
Stillness prevails shortly
Until the onslaught

Fresh morning
Trees hide in the fog
Crickets start working

Simmering water
The rice is nearly ready
But the cranes leave soon








Cool night
Foliage turns red
But the geese still stay

You look at the moon
And the moon looks back at you
A friend in sadness

Some scattered dark clouds
The first blue glowing behind
And the warbler’s song

Cool morning
Brimmed with golden lights
From street lamps

Light autumn rain
And a carpet of yellow leaves
People walk upon

Leaves are turning red
Wild geese getting ready to leave
But crickets still sing














Wednesday, August 31, 2016

Nächtliche Jagd auf Pokemons




Zwei Krankenschwestern, mit denen ich zusammenarbeite, waren letztes Wochenende in Köln zu einem Lehrgang. Sie stammen aus dem ländlichen Bereich, wo abends die Bürgersteige hochgeklappt werden, und wunderten sich über den Trubel in der nächtlichen Stadt. Ich entgegnete ihnen, dass es auch verschwiegene, ruhige Gegenden in Köln gibt, die ich spätabends frequentiere,  obwohl … Obwohl!

In der letzten Zeit kommt es vor, dass auf der Merheimer Heide, die gewöhnlich nachts so stille steht, Lichter durch die Gegend hüpfen. Oder in Holweide bei einer Versicherung mit vorgelagertem Feuchtbiotop und einem kleinen Hügel plötzlich Lichter auftauchen. Vor der Versicherung sind Felder, Wiesen und kleine Baumgruppen. Wenn man nicht zu sehr nach Südwesten schaut (Schornstein der Müllverbrennungsanlage) sieht es richtig schön aus. Oder man sieht sich den Sternhimmel durch eine Baumgruppe an. Das tat ich gerade, als zwei 14jährige durch den Sumpf mit den Fröschen kamen. Auf dem kleinen Hügel haschten sie nach den Pokemons – vergaßen dabei übrigens nicht, freundlich zu grüßen. Ja, dann gingen sie wieder und die Nacht lag klar und ruhig vor mir.

Die Jugend kommt mit Pokemon wieder ins Freie. Das ist aber auch schon alles, was man dem Pokemon-Fieber an Positivem abgewinnen kann.

Tuesday, August 30, 2016

Summer, fading




Why are mosquitos
Making so much noise
In my ears?

Red wine
Solicitor of solitude
Young night

With every step
The world turns faster
Then stops, suddenly

Heads of willows
Swimming in a sea of fog
Delayed morning


The leaves are rattling
But the pine trees rest silently
Cricket’s last song

Light bulbs
Going dark one by one
Lilies’ fragrance still

Rain after midday
Summer is leaving with clouds
Cricket’s autumn song

Monday, August 29, 2016

Camembert-Torte



Käsekuchen
              besser bekannt als
                           Camembert-Torte




Zutaten:
Knäckebrot, je nach Springfrom
Camembert, je nach Springform

Zubereitung:
1. Knäckebrot zerbröseln. Achtung! Die Brösel dürfen nicht zu fein sein.
2. Springform einfetten.
3. Knäckebrösel ca. eine Daumenbreite hoch in die Springform füllen.
4. Camembert im Wasserbad cremig rühren.
5. Camembert langsam auf die Brösel gießen.
6. Zehn Minuten abkühlen lassen.

7. Leicht andrücken.
8. Rest Camembert in die Springform gießen.

9. 60 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Traditionell wird die Camembert-Torte mit kaltem Kaffee serviert.


PS. Man könnte auch das Knäckebrot mit Camembert belegen, aber dann ist es keine Torte mehr. Und -: wo bleibt denn dann die Vorfreunde beim Backen?