Sunday, September 6, 2015

Verfärbungen von Urin und deren Ursache


In der neuesten Ausgabe des Rheinischen Ärzteblattes (September 2015) wird auf Verfärbungen des Urins hingewiesen. Ich habe einmal nachgeschaut, was für die Allgemeinheit interessant sein könnte. Insbesondere auch nach weiteren Ursachen und Nahrungsergänzungsmitteln.

Rot
Blut kann den Urin rot verfärben. Aber auch Rote Beete, Rhabarber, Blaubeeren, Brombeeren könnten Ursache sein. An Medikamenten kennt man Rifampizin, Phenazopyridin und Sulfasalazin (die letzten beiden eher orange-rot). Außerdem Zytostatika wie Doxorubicin.

Orange
Carotinoide, wie sie in Möhren, Orangen, Paprika, Tomaten vorkommen, können dem Urin eine orange Färbung geben.

Gelb
Ein intensives Gelb entsteht nach Aufnahme von Vitamin B12 oder auch Vitamin B2. Bei Vitamin Komplex wurde Verfärbung des Urins auch schon als „neonfarben“ beschrieben.

Blau oder Grün
Blaue Farbstoffe führen häufig zu grünen Farbtönen, da der Urin gelb ist. Verschiedene Farbstoffe, die in der Medizin eingesetzt werden können dies verursachen, wie Methylenblau. An Medikamenten kennt man das Phänomen bei Amitriptylin, Indometazin, Propofol, Thymol, Triamteren.
Blau bis Indigo beim Blue Diaper Syndrome (Urin färbt die Windeln blau nach einiger Zeit).

Dunkelbraun
Das kann ein Hinweis auf eine Hämolyse (Zersetzung der roten Blutkörperchen sein), z.B. bei Menschen, die Fava-Bohnen nicht vertragen und doch welche gegessen hatten. Oder nach extremen Anstrengungen. An Medikamenten Chloroquin, Primaquin, Metronidazol, Nitrofurantoin, Methocarbamol, aber auch Senna-Extrakte und Aloe vera.

Schwarz
Urin kann nach längerem Stehen lassen dunkelbraun bis schwarz bei der Erkrankungsgruppe Porphyrie werden. An Medikamenten z.B. bei Metronidazol oder Paraaminosalizylsäure.

01.12.2016:

Violett / Lila
Gerade las ich einen Artikel über lila / violett gefärbten Urin. Dabei wird Tryptophan aus der Nahrung im Arm durch bestimmte Bakterien zu Indol und das Indol  in der Leber zu Indoxylsulfat (Indican) umgewandelt. Bei Harnwegsinfekt wird das Indoxylsulfat durch bakterielle Sulfatasen zu Indoxyl umgeewandelt, welches bei Sauerstoffkontakt zu Indigo und Indirubicin oxidiert wird. Dadurch erscheint der Urin dann lila / violett.



Literaturhinweis:
F. Neweling, Prof. Dr. U. Janssens: Lila Urin bei einem Patienten mit beidseitiger Nephrostomie. Diagnostik und Monitoring, Ausgabe 8/2016.

 






Stichworte: Urin, Farbe, Verfärbung, Harn

Henriette Reker und die Oberbürgermeisterwahl zu Köln


Ich habe mich über Henriette Reker aufgeregt. In den Nachrichten hörte ich, wie sie sich von der Panne um die Wahlzettel und die Verschiebung des Termins distanzierte. Sie hätte keine Schuld, die müsse man bei „der Verwaltung“ sehen. Das mag wohl stimmen, ist aber auch ziemlich verlogen. Denn einerseits ist nicht „die Verwaltung“ mit tausenden von Angestellten dafür verantwortlich und darüber hinaus zählt auch sie als Wahlbeamtin (Sozialdezernentin) zu „der Verwaltung“. Wer aber profitiert denn von dem Debakel? Genau!

Ich wurde auf Henriette Reker als Kandidatin durch die frühe Plakatierung aufmerksam. Mir gingen Gedanken durch den Kopf, wie:
  • professionell gemacht
  • teure Agentur
  • kann man sich das als Parteilose leisten
  • „schauen Sie einmal wie Senta Berger“



So, die Namen der Parteien sind zu groß gedruckt. Das war ziemlich sicherlich auch bei anderen Wahlen der Fall. Vielleicht kann man sich die früheren Wahlzettel von Köln einmal daraufhin anschauen. Die Zahl von einer Million Euro wurde genannt, die für die Verschiebung der Wahl an zusätzlichen Kosten für die Stadt anfallen. Aber daran hat der findige Wahlhelfer nicht gedacht, als er den die Typengröße auf dem Wahlzettel nachgemessen hat. Demokratie auf Typengröße reduziert!

Hätte Frau Reker das nötig gehabt? Nein, denn sie lag in Umfragen klar vorne. Aber vielleicht mache ich mir viel zu viele Gedanken. Wahlen werden schließlich nicht durch Argumente entschieden. Am Ende wird doch Senta Berger gewählt.

19.09.2015:
Nun sehe ich einen Aufkleber auf dem Werbeplakat. 



Sozial hätte ich noch verstanden. Ist sie automatisch "ökologisch", weil sie von den Grünen unterstützt wird?

Thursday, September 3, 2015

Zur NDR Sendung Visite „Gelenkschmerzen mit Naturheilmitteln behandeln“


Der NDR erzählt uns in seiner Sendung Visite (01.09.2015, Autorin: Anna Schubert), dass Cumin, Koriander und Muskat Arthrosebeschwerden lindern können. Allerdings wird zunächst von Blutegeln berichtet: „Die Wirksamkeit von Blutegeln ist wissenschaftlich gut belegt.“



Es ist mir unklar, was der NDR bzw. die Autorin für eine Idee von „wissenschaftlich gut belegt“ hat, aber für mich ist das eine medizinische Studie, die in der wichtigsten Datenbank auftaucht – dort aber (siehe Bild) ist solch eine Studie nicht zu finden. Vielleicht aber wird sich auf A. Michalsen bezogen, der so etwas auf dem letzten DGRh Kongress behauptet hat - ohne es belegen zu können.

„Als vielversprechend hat sich eine Gewürzmischung in gleichen Teilen aus Kreuzkümmel (Cumin), Koriander und Muskat erwiesen.“ Es bleibt unklar, wie sich dieses Erweisen dargestellt hat. Jedenfalls wird die Hypothese aufgestellt, dass die Durchblutung der Gelenkschleimhaut verbessert wird. Das nennt man eine Hypothese. Eine Hypothese muss man in der Schulmedizin beweisen; in der Glaubensmedizin glaubt man sie einfach.
„Die Patienten nehmen ein- bis zweimal mal täglich drei Messerspitzen (Spitze eines Küchenmessers) der Gewürzmischung oder pro Gewürz eine Messerspitze mit Wasser oder Joghurt ein.“ Das sieht in der Filmeinspielung aber anderes aus (Salat). Schauen Sie es sich einmal an; der Link steht unten. Das ist schon eine Menge, die bei Muskat in die Nähe der Vergiftungserscheinung reichen kann. Ich bezweifle auch, dass dieser Salat gegessen wurde.

Zu der Gewürztherapie kamen aber auch noch: Orthesen, Übungen, äußerliche Anwendungen (Wärme). Was war denn wie wirksam? Ja, darüber kann man nur spekulieren.

Dr. Ingo Arnold spricht über Teufelskralle und Weidenrinde, die „außerhalb des Körpers ihre Wirksamkeit nachgewiesen haben“ (in vitro). Und wie sieht es im Körper aus (in vivo)? Einerseits berichtet er über Signalwege, die in Gang gesetzt werden, aber andererseits werden sie auch gestoppt. Die Verwirrung lasten Sie bitte nicht mir an.

Ein Stimme im Off erklärt, dass „es zwar noch keine eindeutigen Belege“ gäbe. „Aber die Gewürze haben offenbar doch mehr als einen Plazeboeffekt!“ Diese Aussage wäre dann zulässig, wenn man eine Prüfung von Verum (hier also die Gewürzmischung) gegen Plazebo durchgeführt hätte. Hat man aber nicht.

Zusammenfassend wird es sicherlich nicht schaden, wenn man Kreuzkümmel, Koriander und Muskat in der Mengenangabe Messerspitze zu sich nimmt. Aber ich halte mehr von den begleitenden Maßnahmen.

P.S. Ich möchte diesen Text nicht als Verunglimpfung der Orthopädin verstanden wissen. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie sich engagiert um ihre Patienten kümmert.

Link:

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Gelenkschmerzen-mit-Naturheilmitteln-behandeln,gelenkschmerzen104.html 



04.09.2015:
Ich sehe gerade das Chat-Protokoll der Sendung (Link siehe unten).
Nun soll die Gewürzmischung auch bei anderen Krankheiten helfen, so beim M. Bechterew, der Rheumatoiden Arthritis, Fibromyalgie und auch prophylaktisch gegen Arthrosen. Hier werden Heilsversprechungen gegeben, die nicht einzuhalten sind.
„Meyer: Es gibt auch pflanzliche Mittel zur Kräftigung des Immunsystems (zum Beispiel die Chlorella-Alge).“ Das war eine Antwort zum Thema Rheumatoide Arthritis. Bei dieser Erkrankung arbeitet das Immunsystem gegen den eigenen Körper, also sollte man vorsichtig sein mit einer „Kräftigung des Immunsystems“ – oder würden Sie einem Amokschützen die Munition liefern? Die Behauptung, dass Chlorella-Algen das Immunsystem kräftigen, ist allerdings nicht belastbar. Andererseits können diese und andere Algenpräparate sogar schädlich für die Gesundheit sein (siehe Link unten)

Link:
Zum Chat-Protokoll 
Algenpräparate: Die grüne Gefahr 



Fibromyalgia and Diet


If you’re suffering from fibromyalgia and most interventions didn’t work and left you frustrated and in pain, you might look for other solutions and diet may be one of these. The internet is full of dietary advice for fibromyalgia sufferers. So, why not try it?
Fibromyalgia cannot be cured by diet, but quite a lot of patients tell without wanting to promote dietary hoaxes that some dietary changes alleviated their pain. Though there aren’t study to prove this, I think that one might try to find out, what in the diet helps and what increases pain or other discomforts.

Nightshade Vegetables
Nightshade veggies like potatoes, tomatoes, bell peppers, eggplant etc. are said to increase pain. I’m sceptical that these foods are doing this as it’s also thought that inflammation in rheumatoid arthritis is increased and evidence for both claims are only anecdotic. On the other it doesn’t take much effort to refrain from these veggies for a little while to determine whether it has an effect on pain or not.

Food additives
Food additives like monosodium glutamate, food colours, aspartame and a galore of others might not be called healthy, therefore even if it refraining from eating these additives don’t reduce your pain, it might still be a good idea to leave these out of your diet.
There’s a blog post on monosodium glutamate  and aspartame on this blog: http://rheumatologe.blogspot.de/2013/07/monosodium-glutamate-msg-and-aspartame.html; sadly: “The discontinuation of dietary MSG and aspartame did not improve the symptoms of fibromyalgia.”

Simple Carbohydrates
Sugar / simple carbohydrates might also not be the solution of your pain problem, but refraining might make you feel better, which might also influence pain.

Dairy products
It is normal to be intolerant to lactose, only the descendents or herders have developed to produce lactase beyond early childhood. If you’re lacking lactase to digest lactose of milk, you might still be able to eat some dairy products. But actually, why eat/drink the milk of another species? If you find out that your pain level decreases with avoiding milk / dairy products, then go ahead. Vegan options have become abundant.

Caffeine
Maybe I’m not so eager to tell you to refrain from coffee and tea as I also like to drink both coffee and tea. But it’s strange that caffeine should increase pain levels. I know enough pain medications that include caffeine. Headaches often get better with caffeine alone and therefore we were urged in medical school not to use combination drugs that contain caffeine. But as it is easy to try out, design a phase where you look at labels if the drink contains caffeine and leave out tea and coffee. Then decide if it worked.

Curcumin
Curcumin is found in turmeric, which is a plant from the ginger family, used both in Indian condiments and Ayurveda preparations. It is an antioxidant, but … There’s always a but. It isn’t easily absorbed be the body. Maybe the route of action is via the gut, for instance working on the intestinal flora. I’d rather see a possible use in inflammatory diseases, but fibromyalgia doesn’t belong to this group. I’m a vegetarian and therefore I cook quite often Indian dishes and use turmeric. You can work it into you diet. If it doesn’t help with the pain, it enriches your culinary endeavours.

Vitamin D
The US is far better off than European countries like Great Britain, the Netherlands, Germany or the Scandinavian States. Look at a map and see how far up in the North we live. Even in the US you would have to go to Southern California or Florida during winter to get enough Vitamin D by sunshine. Any milk or non-dairy milk in the US is fortified with Vitamin D according to the law. In Germany the law forbids adding Vitamin D to milk- strange isn’t it. Really low levels of Vitamin D are associated with muscle pain – these people get off their pains quickly after substitution. With subnormal levels the success of substitution hasn’t been so overt. Nevertheless I think working on a high level of Vitamin D is a good idea.

Iron
No! Please be careful with iron. Only substitute if you have a known deficiency (low iron and low ferritin in the lab testing). The body shields itself against too much iron. Iron is aggressive and excess might produce free radicals, which means increased oxidative stress.

Omega-3 Fatty Acids
Omega-3 Fatty Acids (ω-3 FA) are studied in rheumatoid arthritis (especially in Adelaide, Australia), but these new developments won’t explain any effect on pain in fibromyalgia patients. I had the luck to ask Sir John Vane on ω-3 FA. He discovered the mechanism of the enzyme cyclooxygenase (converting arachidonic acid into prostaglandins) and inhibiting this mechanism by NSAIDs. The better the ration of ω-3 FAs (alpha-linolenic acid, and others) is to ω-6 FAs (linoleic acid, arachidonic acid, and others) the less pain and inflammation. Yes and no – pain isn’t dependent only on this system. Especially central pain like fibromyalgia doesn’t work this way – and therefore NSAIDs like aspirin, ibuprofen, and others aren’t convincing in the treatment of chronic pain. Nevertheless, it’s a good idea to slightly increase the intake of alpha-linolenic acid, which is found in flaxseeds.

Magnesium
Only 43% of the population in the US meet the recommended dietary allowance (RDA) of magnesium (http://www.ars.usda.gov/Services/docs.htm?docid=15672). Symptoms of magnesium deficiency: muscle soreness, pain, fatigue, and more. Food sources of magnesium include leafy green vegetables, fruit (bananas!) soybeans, nuts, and more. So, with looking on magnesium intake you might work on symptoms you know from fibromyalgia. If these symptoms are magnesium dependent then you will experience a reduction of symptoms.

Vitamin B12
Vitamin B12 is necessary in very small amounts, but plays crucial roles. A deficiency should be treated. As it plays a role in the integrity of nerves, there might be a chance that adequate intake will help you.


Summing up, there is a rational for dietary changes in fibromyalgia, though the problem itself needs other therapeutic approaches.


Wednesday, September 2, 2015

Otezla® und die IQWIG Einschätzung


Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Otezla® (Wirkstoff: Apremilast der Firma Celgene) keinen Zusatznutzen gegenüber zweckmäßigen Vergleichstherapien zuerkennen können. Was heißt das für Patienten mit Psoriasisarthritis?

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) legte für Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis als zweckmäßige Vergleichstherapien dien Therapie mit einem Tumor-Nekrose-Faktor(TNF)-alpha-Inhibitor (TNFi)wie Adalimumab, Etanercept, Golimumab oder Infliximab, gegebenenfalls auch in Kombination mit Methotrexat (MTX) fest. Die vom Hersteller vorgelegten Dossiers enthielten dazu jedoch keine Daten. Interessanterweise hat der Hersteller auch keine Zusatznutzen beantragt – weder für die Psoriasisarthritis noch für die mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis.

Otezla® ist zugelassen und kann verordnet werden. Es wird nur um den Preis gestritten. TNFi kosten im Jahr etwas über 20.000 €, Otezla® wird mit etwa 17.000 € zu veranschlagen sein, allerdings kommt man bei MTX mit unter 1100 € Jahreskosten aus.

Wir haben Patienten, die Otezla® benötigen. Und denen darf das Medikament auch verordnet werden. Aber wir werden selbstverständlich auf die Einschätzung des GBA warten.

Link:


Monday, August 31, 2015

Handosteoarthritis and DMARDs at the EULAR Annual Meeting 2015 in Rome PLUS


At the EULAR Annual Meeting 2015 in Rome I’ve seen two abstracts / posters on osteoarthritis and DMARDs, actually both abstracts looked at hydroxychloroquine (HCQ)

N. Cid Boza and colleagues published [AB0865]: “Hydroxychloroquine in the symptomatic control of erosive hand osteoarthritis”. “A total of 10 patients were included between July 2012 and July 2013 and all completed a 24 weeks follow up.” “A 50% of patients reached a reduction of at least 20% of pain assessment by AUSCAN pain domain …”. They concluded: “Our results suggest that hydroxychloroquine may decrease inflammatory activity in erosive hands OA and thus functional impairment after 24 weeks … Hydroxychloroquine was well tolerated and no major side effects were observed.”

N=10 isn’t much to draw conclusions upon! It is unclear, how “inflammatory activity” has been measured. All in all, I cannot see any advantage of hydroxychloroquine over non-treatment. No major side effects in 10 patients is underrating the known risks of the drug.

N. Basoski and colleagues looked at [OP0304]: “Efficacy of hydroxychloroquine in primary hand osteoarthritis: a randomized, double-blind, placebo controlled trial.” They concluded: “This study shows that 24 weeks of treatment with HCQ in symptomatic hand OA did not reduce pain when compared to placebo. Also, no effect was observed in change of AUSCAN total and subscales scores or AIMS2-SF scores between both treatment groups. These results suggest that HCQ should not be prescribed in patients with primary hand OA with mild to moderate pain symptoms.”

Well, this study had been designed double-blind, placebo controlled, and was with N=98 in both groups well powered. The authors didn’t want to rule out that HCQ could be useful in other phenotypes of hand OA.

Not let’s come to the PLUS …
Today I’ve received the September issue of Annals of rheumatic diseases. X. Chevalier and colleagues published: Adalimumab in patients with hand osteoarthritis refractory to analgesics and NSAIDs: a randomised, multicenter, double-blind, placebo-controlled trial.” [Chevalier, X, et al. Ann Rheum Dis 2015;74: 1697-1705. doi:10.1136/annrheumdis-2014-205348] The authors concluded that “Adalimumab was not superior to placebo to alleviate pain in patients with hand OA not responding to analgesics and NSAIDs.”

We might conclude that DMARDs that are effective in rheumatoid arthritis and/or psoriatic arthritis might not work in osteoarthritis, even if joint destruction in the end might look similar. We might go on testing other traditional or biological DMARDs, but my guess is that it’s a dead end.
We should put the focus on studying how the process of joint degradation is started, maintained, and timed in osteoarthritis, before we look, which drug may have a chance to counteract this process.


Friday, August 28, 2015

Lotterie und 100.000,00-€-Renten-Gewinnspiel


Die „Abteilung Registrierungs-Service“ des Staatlichen Lotterieeinnahme Hennes OHG aus Hallstadt hat sich mit einem sehr offiziell wirkenden Schreiben an mich gewendet. Das Paiper ist so, wie man es etwa vom Finanzamt kennt auch mit allerlei überflüssigen Zahlen versehen. Verantwortlich im „Sinne des BDSG: IMV Verlag, 70565 Stuttgart“. Das Schreiben trägt den Betreff: "Information über Identifikations-Option".
Und im Kuvert liegt noch ein roter Zettel mit der Aufschrift „Achtung“, der aber nur noch weiter ablenkt. Denn im Umschlag steckt auch das „Gewinnoptions-Dokument“; toll, wer sich solche Namen für einen Zettel einfallen lässt. Auf diesem Zettel stehen auch Teilnahmebedingungen und viel weiterer klein gedruckter Text. Zum Schluss aber wird man darauf hingewiesen, dass auch Daten erhoben und gespeichert werden für die „Übermittlung von Informationen über Gewinnmöglichkeiten bei der Staatlichen Lotterieeinnahme Hennes OHG“. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass man abfragen wird, ob „im Telefonat auch über Spielmöglichkeiten bei der NKL“ informiert werden darf.
Dann wird ein Schuh daraus! Das ganze Manöver mit dem 100.000,00-€-Renten-Gewinnspiel dient dazu, dass man an einer anderen Lotterie teilnimmt, für die man zahlen muss. Wie ich immer sage: nichts ist gratis.

Ich werde mich nicht registrieren lassen.