Thursday, January 8, 2015

Besucherbergwerk „Grube Wohlfahrt“ in der Eifel


Was haben Ballonfahrer und Bergleute gemeinsam? Beide fahren; die einen durch die Luft und die anderen durch den Berg.


Ich habe das Besucherbergwerk in Rescheid besucht. Die „Grube Wohlfahrt“ wurde vom Mittelalter mit Unterbrechungen bis kurz vor den 2. Weltkrieg betrieben. Hier wurde früher Bleierz geschlagen und gefördert.
Man „fährt“ in den Berg ein und bei den Führungen werden interessante Einzelheiten zum Bergbau in der Eifel erklärt. Unter Tage herrscht das ganze Jahr über gleichmäßig ein Temperatur von 8° C. Insgesamt besteht die Grube aus 24 km horizontalem Schacht, von dem aber der größte Teil mittlerweile unter Wasser steht oder mit Schlamm oder Schutt versperrt ist, nachdem die Grube um 1940 geschlossen wurde und erst etwa 50 Jahre später eröffnet wurde, um Geologen den Zugang zu ermöglichen. Danach hat man in mühsamer Arbeit etwas über 1 km freigelegt und zugänglich gemacht.
Vor oder nach der Führung kann man das kleine Museum besuchen.
Interessante Atmosphäre, auch für Kinder geeignet. Nur festes Schuwerk und wasserfeste Kleidung ist notwendig.

Mehr über: www.GrubeWohlfahrt.de


Das Museum ist oben, unten sammeln sich die Gruppen


Durch dunkle Gänge


Am Meeresstrand unter Tage


Versperrter Gang


Die rötliche Verfärbung entsteht durch ausgewaschenes Eisen - es handelt sich um Rost


Grubenlampen im Museum






Tuesday, January 6, 2015

Das kann man sich an einer Hand ausrechnen


Das kann man sich an einer Hand ausrechnen. Oder auch nicht. Denn viele Menschen können bekanntlich nicht bis drei zählen.

Cartoon-Gestalten, jedenfalls die bekanntesten von Disney, haben nur vier Finger. Was wäre die Welt, wenn wir nur vier Finger hätten? Die Woche hätte vier Tage. Der Mondmonat sieben Wochen. Oder gerade das nicht, denn wir haben schließlich jetzt auch keine sieben Finger, also für jeden Wochentag einen.
Oder sechs Finger, wie Dr. Hannibal Lecter? Die zwölf Monate an beiden Händen? Aber schließlich hat sich Hannibal Lecter auch die überzähligen Finger entfernen lassen, um nicht zu sehr aufzufallen.

Viel kann man sich sowieso nicht an einer Hand ausrechnen. Und die Zeiten komplexer Rechnungen auf einem Bierdeckel sollten auch vorbei sein. Aber mit dem gesunden Menschenverstand darf man getrost rechnen, und da tut es häufig die eine Hand.


Monday, January 5, 2015

The Vest is the best


Last travel I mused about security vests. As it came to pass I watched two ladies of the ground staff at Johannesburg Airport, who had put on bright yellow security vests over their corporate costumes. And I remembered that I watched staff at gas stations on their break going out of the vending and cashier's area doing the same thing, putting on yellow security vests.
I have always been promoting the idea of security, especially on motorways, which are very dangerous if you fail to be seen. Still I see people next to a car with a flat tyre, who aren't donning security vests.
Lately I've seen a video on Youtube, which looked like a traffic accident on the autobahn, but as it turned out it is the flying saucer of two alien stranded on the left lane of the A3, which I use every day. And the two aliens were donning security vests.

It people at airports and gas stations are able to put on a security vest, and even aliens comply, then why can't you don the vest. Remember -: The Vest is the best!


Link: 
www.youtube.com/watch?v=iDbRBGMIR5A The German text on the video is a traffic forecast about an accident.

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Dicke Bücher und die Fliegerei


Immer, wenn ich fliege, sehe ich die Mitreisenden, die mit dicken Taschenbüchern unterwegs sind. Ich bin jedes Mal von Neuem fasziniert, was man sich so vornimmt, auf dem Flug zu lesen.

Gerne gehe ich in der Wartezeit in den Buchladen des Flughafens. Dort sind dann Bücher aus dem Qualitätsmanagement für die reisenden Manager. In diesen Werkchen ist dann viel von Prozessoptimierung, Kernkompetenz und anderen Blödeleien zu lesen, die sich Berater im Qualitätsmanagement ausgedacht haben, um den Größenwahn kompetent klingen zu lassen. Aber das ließe ich mir noch gefallen.
Dann sind da die Sprachführer („Instand Indonesian“) oder die Reiseführer für die Reisenden, die jetzt doch noch wissen möchten, wohin denn eigentlich die Reise geht.
Der Rest sind umfangreiche Romane und Krimis, aber auch die umfangreich, nicht so ein 170seitiger Simenon oder Edgar Wallace.
Selbst bei Langstreckenflügen kann man diese überlangen Romane kaum lesen. Oft ist es zu laut. Man wartet in einer Schlange. Im Flugzeug nickt man ein. Dann wird etwas gegessen. Dann nickt man wieder ein. Danach sucht man sich einen Film aus. Wieder schläft man etwas. Und schon kommen wieder ein Essen und der Landeanflug. Wann also soll man den Roman oder wenigsten ein Kapitel so lesen, dass man es auch genießen kann?
Viel besser wären also Kurzgeschichten, Anekdoten oder … Gedichte. Lyrik würde sich besonders für Flugreisende eignen. Aber da sucht man vergebens.


Hoffentlich sehe ich das noch: die schmalen Bändchen „Lyrik für Reisenden“ oder „Poetry for Travellers“.

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Tuesday, December 23, 2014

Haiku – Southern Africa


This set of haiku was written during a trip to the Southern tip of Africa during November 2014.

Brooding heat
Impala runs for shadow
Cheetah for impala



Mosquitos buzzing
As we eat and talk
And welcome the bats

Frangipani
A fallen blossom, withering
Still smelling of youth



Blue starlings
Grabbing leftover chips
What a happy spring!

Spring evening
Frogs begin their concert
No ticket needed

Spring shower of rain
The savannah puts on green
Murky waterholes

Jacaranda tree
Flambuoyand with blue blossoms
But they fall like we



After 60 years
Still feeling
Like a puppy

Fresh dew on the grass
Don't call the sun to wake up
Early cicada

Soon after sunset
All cars must leave Etosha
Wilderness remains

Table mountain
Looking down the abyss
Falcon rises



Black night
Black Sabbath playing
Suddenly white noise

Kalahari below
All is red dust
Just like myself



At the waterhole
All animals in peace
So it seems

Corrugated roof
Birds in the Jacarandas
Blossoms on the road



Reddish brown water
white spray down the waterfall
Black crow flying by



Past the waterfall
Cormorant dries its' wings
My dry mouth

Cascades of white water
Running over black basalt
A heli circles



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Monday, December 22, 2014

Haiku auf Deutsch


NebelSchwaden
Der Raps bleibt blütenLos
Denn der Winter kommt

Nebel und Dunkel
Der Tag bleibt dunkel
Das Auge müde

Sägen und Hacken
Der Hof liegt im Nebel verGraben
Keine Nachtigal

HerbstSturm
Das Knarren zweier Bäume
Kein ZikadenRuf

SchäferHund bellt
Im Schein der Blitzes
Dann rollt Donner

Zwischen die Tannen
VerIrren sich LichtPunkte
Und roter Staub

Die letzten Blätter
Verlassen die Bäume nicht
Doch der Winter kommt

Die VogelScheuchen
Diskutieren mit Krähen
Immer übers Wetter

HerbstWind
Dem es vor sich selber graust
Am Ofen die Katze

Der HerbstWind hält an
In den Föhren Kantaten
Da schmunzelte Bach

Im Nebel
Der Herbst und Winter eint
Steht der Tod

Oh großer VollMond
Wo läufst du denn hin so schnell
Fehlst Gott für und für

Garten oder Wald
Manchem Hügel, manchem Berg
Katze jagd die Maus

Der HerbstWind raschelt
In letzten Blättern am Baum
Krähen fliegen auf

Im Glas perlt das Bier
Die WasserPerle außen
So ist es richtig

Es ist usselig
Der NieselRegen und Wind
Die WagenTür zu

Ach ja!
Kurz vor dem Winter
Mäuse im Keller

Ist die JahresZeit
Dem RegenPfeifer günstig?
Lustlos im Regen

JahresEnde
Voller TerminKalender
Wieder zu kurz das Jahr 

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Sunday, December 21, 2014

Penguins at Boulders


Penguins are great to watch. I had seen penguins before in Patagonia, the Galapagos penguins at the equator, and of course last year in New Zealand (see link below).
The natural habitat of penguins ("flightless marine birds of the family Spheniscidae") is the Southern hemisphere. Ice bears are limited to the Northern hemisphere. That's the reason ice bears don't feed on penguins. The small penguins often feed on krill, but the cape penguins that I'm going to show feed more on suid, cuttlefish, small fish like anchovis.
Boulders is a small community near Simon's Town, which is the last railway station of the Metro, connecting commuters with Cape Town. Part of the village belongs to the Table Mountain National Park. Penguins attract tourists, much to the dismay of residents. The penguins come to the beach to breed there. I must say that its much easier to watch there than at the places I went in New Zealand. The scientific name of these penguins is Spheniscus demersus. The colony started with two pairs in 1982, and now there are about 2200.
1910 the number of penguins had been estimated at around 1.5 million individuals. During the past years the estimation lies around 150,000 birds. And this puts the cape penguin on the list of endangered species.
There are plastic nests in the bush, but I didn't see any breeding. I've been surprised, because last year in New Zealand they were already breeding.


The shore at Boulders



Penguins on a boulder near Boulders





You can see both communities at Boulders -: 
humans and penguines




Links: